Mapmaker Malique – JRPG zum Lesen

Heute möchte ich euch erzählen, warum ich Mapmaker Malique „Mein JRPG zum Lesen“ nenne und wie es dazu kam!


Warum JRPG?

Mal davon abgesehen, dass ich selbst ja Videospiele abgöttisch liebe, habe ich Wirtschaftsinformatik studiert und bin als Softwareentwicklerin tätig. Als ich anfing MMM zu planen, hatte ich den Gedanken, mich auch mal an der Programmierung eines Videospiels zu versuchen. Das Problem ist aber tatsächlich, dass ich eigentlich selten Zeit bzw. Langeweile hab. Ich habe zu viele Hobbys. xD

Aber für den Fall der Fälle habe ich Attacken und Stats ausgearbeitet und mir Gedanken um Angriffs-Combos und Synergien gemacht, die ich mir wunderbar für ein rundenbasiertes RPG vorstellen könnte. Meinen Charakteren habe ich deshalb auch jeweils eine RPG-Klasse verpasst. In den Büchern wird schnell deutlich, dass Malique vom Klassensystem der ISSO begeistert ist. Das erwähnt er auch mal gegenüber des Vize-Direktors der ISSO an und macht sich damit gleich mal unbeliebt.

Rekruten steigen im Rang/Level auf, wenn sie verschiedene Aufgaben ihrer Klasse erfüllt haben. Später dürfen sie dann Transportmissionen übernehmen, was Malique so sinngemäß mit „Ach klar, die klassischen Transportmissionen. Natürlich!“ abtut.


Die Klassen der Hauptcharaktere

Malique ist auf den ersten Blick ein typischer „Support-Chara“, also jemand der sein Team unterstützt, aber kaum austeilen oder einstecken kann. Wer Band 1 gelesen hat, weiß zudem, was für Fähigkeiten er außerdem hat! ^^

Kryokrishna ist der klassische „Tank“. Sie passt auf ihre Schützlinge auf, wobei sie auch mal austeilen kann (und das nicht zu knapp). Das Ungewöhnliche bei ihr ist: Sie beherrscht zudem Magie.

Eunuvea ist eine Elementarmagierin, die alle vier Elemente beherrscht: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Je nach Element (ich nenne das jetzt mal „Einstimmung“) ändert sich ihre Haarfarbe. Am liebsten mag sie ihre Feuergestalt, daher ist sie meistens in dieser anzutreffen. Besonders bei ihr: Sie ist für eine Magierin sehr sportlich und weiß auch, wie sie sich im Nahkampf verhalten muss.

Snak ist Heiler. Wer ihn kennengelernt hat weiß, dass er eben kein klassischer Heiler ist und nicht jedem hinterherrennt, von wegen „Lass dir mal helfen“. Im Gegenteil: Wenn er keine Lust hat, hat er eben keine Lust.
In meiner Vorstellung hat er eine Klassenkombination aus Heiler und Dieb. Er liebt es zu klettern und draußen rumzustreunen, ist außerordentlich freiheitsliebend und er weiß, wie man Schlösser knackt.
(Wer mir schon etwas länger auf Twitter folgt, der hat vielleicht schon mitbekommen, dass ich geschrieben habe: „Was habe ich mir bei diesem Heiler eigentlich gedacht?“. Tja, ich weiß es immer noch nicht. Aber ich mag ihn.)

Kriru ist selbstbewusst, lebensfroh – und ein Seuchenbringer. Das ist jetzt keine typische RPG-Klasse, geht aber in Richtung Nekromant. Bei ihm kann ich mir wunderbar vorstellen, dass er gegen Gift und einige Krankheiten nahezu resistent ist. (Funfact: Er wird als einziger in Band 1 krank. Das ist aber kein Zufall. Die Auflösung, wieso das so ist, gibt’s dann übrigens in Band 2.) Kriru kann seine Klasse überhaupt nicht leiden und möchte seine Fähigkeiten nach Möglichkeit gar nicht einsetzen. Er bevorzugt es mit Muskelkraft zuzuschlagen.

Windomir ist eine Mischung aus Kämpfer und Dieb. Er ist erfahrener Boxer und beherrscht lediglich eine Magieform: Die der Tarnung! Als Sebaita* kann er fast lautlos schleichen und als Verhüller wäre er der perfekte Dieb. Daher gibt es viele Vorurteile, mit denen sich Sebaita rumschlagen müssen.
(*Bonus seiner Spezies: Schleichen + 20 xD)


Mapmaker Malique hat zu viele Charaktere, um hier alle aufzuführen. Sollte euch ein bestimmter interessieren: Fragt ruhig! ^^

Autorinnen-Tagebuch Juni 2020

Diesen Monat habe ich mich primär mit der Neuauflage von Mapmaker Malique – Iriliquium beschäftigt. Besonders wichtig war mir bei der Überarbeitung, neben der Beseitigung von Fehlern, die Anpassung an eine genderneutrale Sprache. Ich hoffe, dass mir dies gelungen ist. Da sich mein Schreibstil inzwischen geändert (und hoffentlich verbessert) hat, musste ich der Versuchung widerstehen, allzu viel zu ändern. Einige Formulierungen habe ich angepasst, die ich so einfach nicht lassen wollte, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich zurückhalten.
Da ich in diesem Monat meinen bisherigen Buchvertrag gekündigt habe (ich möchte den Verlag wechseln), kann ich auch schon bekanntgeben, dass die Neuauflage voraussichtlich bereits im August 2020 erscheinen wird. Ich freu mich schon darauf, mein Buchbaby in neuem Gewand zu sehen!

Und wie gewohnt: hier meine Tagebucheinträge!

01.06.: 501 Wörter #Serewaj
02.06.: Gezeichnet
03.06.: Gezeichnet
05.06.: #MapmakerMalique 1 Kapitel 14 überarbeitet
06.06.: #MapmakerMalique 1 Kapitel 15 überarbeitet
08.06.: #MapmakerMalique 1 Kapitel 16 überarbeitet
09.06.: #MapmakerMalique 1 Epilog überarbeitet, Festlegung Seitenzahl der Illustrationen
16.06.: 676 Wörter #ITG2
17.06.: 1434 Wörter #666
18.06.: 197 Wörter Vampir-KG, 202 Wörter #666 + Überarbeitung
19.06.: Gezeichnet, 235 Wörter Vampir-KG
20.06.: Gezeichnet
22.06.: 919 Wörter Vampir-KG, Gezeichnet
23.06.: Gezeichnet
24.06.: Administratives: Buchvertrag gekündigt, Danksagung geschrieben
25.06.: 532 Wörter #MapmakerMaliqueMadness
28.06.: 2 E-Mails geschrieben: Buchsatz, Anfrage Veröffentlichung miniMuc
29.06.: Gezeichnet
30.06.: Gezeichnet, Blogeintrag geschrieben, Tagebucheintrag geschrieben

Viel Spaß allen, die im Juli beim #CampNaNoWriMo mitmachen!


Noch ein Hinweis für alle, die sich fragen, wieso ich dieses Tagebuch führe. Meine Beweggründe habe ich in diesem Blogeintrag zusammengefasst:
https://www.mapmaker-malique.de/blog/autorinnen-tagebuch/
Schau gern mal rein. Vielleicht ist ein Autor*innentagebuch ja auch etwas für dich! 🙂


Für Banner genutztes Bild: https://pixabay.com/de/photos/buch-stift-offen-notebook-notizen-731199/

Autorinnen-Tagebuch April 2020

In diesem Monat gibt es relativ wenig zu berichten. Die Krise macht auch vor meiner Schreibmotivation nicht halt. Eine Kurzgeschichte, die für eine Ausschreibung bestimmt war („Intersektionale Urban-Fantasy“) habe ich abgebrochen, da mich die Geschichte nicht überzeugt hat und ich sie keinesfalls bis zur Deadline hätte einreichen können. Allerdings habe ich die Rohfassung von Mapmaker Malique 2 fertiggestellt und konnte deshalb mit der Überarbeitung beginnen. Ende April habe ich schon fast 50% der ersten Überarbeitung hinter mich gebracht. 😀

01.04.: 395 Wörter „Intersektional“ Kurzgeschichte
03.04.: 576 Wörter Mapmaker Malique 2
04.04.: 694 Wörter Blogeintrag „Was ich mir eigentlich bei meinen Charakteren gedacht habe“, 1315 Wörter Mapmaker Malique 2
05.04.: 290 Wörter Mapmaker Malique 2 (Fertigstellung der Rohfassung! <3)
06.04.: Blogeintrag überarbeitet, 63 Wörter „Intersektional“ Kurzgeschichte, 192 Wörter „Gnomeoffice“
08.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 1
09.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 2
10.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 3
11.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 4
18.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 5
19.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 5
20.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 6
22.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 6
23.04.: Eine Illustration für Mapmaker Malique 1 angefangen
24.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 7
26.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 7
27.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 7
28.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 8
30.04.: Mapmaker Malique 2 Überarbeitung Kapitel 8

Diversität in Mapmaker Malique

Dieser Blogeintrag widmet sich ganz dem Thema „Diversität in Mapmaker Malique“.
Vorab: Mein „Mapmaker Malique“-Universum ist bunt und jeder soll sich dort zuhause fühlen können. Daher bin ich für Vorschläge offen, wie ich die Diversität noch weiter verbessern kann! 😀

Im nachfolgenden Beitrag habe ich lediglich das als Spoiler markiert, was bereits zu Band 2 gehört. Die entsprechenden Absätze sind grau hinterlegt! Mit Spoilern zu Band 1 müsst ihr also leider rechnen, wenn ihr ihn lest!


People of Color

Ich bereue, dass es in Band 1 gerade mal 3 PoC-Nebencharaktere gibt und das auch nur aus meinen Zeichnungen ersichtlich wird.
Besagte Nebencharaktere sind:

  • Direktor Simmons
  • Flamenco
  • Pop

Da es deutlichen Nachholbedarf gibt, werden alle drei Protagonistinnen meiner beiden Spin-Offs PoC sein! 😀 Sprich: Stella (BPoC), sowie Maggie und Mara.

Da man auf Twitter ja so einiges mitbekommt, möchte ich außerdem noch festhalten: Außerirdische mit einer anderen Hautfarbe zählen für mich übrigens definitiv NICHT als Repräsentation. Damit macht man es sich schon sehr einfach … ^^“


Psychische Probleme / Traumata

Malique

Da Malique sowohl in der Schule als in der Ausbildung unter Mobbing litt und aus einer relativ kaputten Familie stammt, hat er ein mangelndes Selbstwertgefühl. Da er seinen Wert noch nicht zu schätzen gelernt hat, ist auch sein Selbstbewusstsein nicht sonderlich ausgeprägt. Zwar ist er introvertiert, aber an manchen Tagen verkriecht er sich auch einfach nur, weil ihm alles zu viel wird. So oder so zeigt sich Malique seinen Teamkamerad*innen also phasenweise wenig bis gar nicht.

Spoiler ENDE BAND 1
Malique
Nach seinem unfreiwilligen Ausflug in ein schwarzes Loch leidet Malique unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Er wird regelmäßig von Albträumen geplagt, hat gelegentlich Flashbacks und auch sein Vertrauen zu seinen Teamkameraden litt enorm.

Eunuvea
Eunuvea hat wohl nie ganz verkraftet, dass ihr ehemaliger Verlobter sie als Opfer für das Iriliquium vorgeschlagen hatte. Nachdem sie von ihrem Heimatplaneten geflohen war, nahm sie an einem Rekrutierungstest der ISSO teil und wurde sofort in die Organisation aufgenommen. Sie merkte schnell, dass sie insbesondere männliche Lebewesen gut um den Finger wickeln kann und macht davon viel und gerne Gebrauch.

Spoiler ENDE BAND 2
Denychdir
Windomirs älterer Bruder und Mitglied der Piraten von Actokrak. Er ist durch und durch Narzisst und hat zudem Freude daran, andere Leute systematisch fertigzumachen – was Windomir auch schon am eigenen Leib erleben musste. Windomir kann ihn aus diesem Grund nicht leiden und auch unter seinen Piratenkolleg*innen ist er nicht sonderlich beliebt. Von Letzteren wird er gerne zur Informationsbeschaffung losgeschickt. Da Denychdir Kudolis (dem Anführer der Piraten) sein Leben verdankt, ist er ihm gegenüber loyal.


Behinderungen

Balkir
Balkir, einer der Piraten von Actokrak, hat zwei Beinprothesen. Er verlor beide Unterschenkel bei einem Einsatz und Kudolis – der Anführer der Piraten – kratzte das gesamte Geld zusammen, um ihm diese Prothesen zu finanzieren. Sie gehören nicht zu den neusten Modellen, doch er hofft, bald bessere zu bekommen.


Sexualität

Auch in Sachen LGBTQ* ist Mapmaker Malique bunt. Einige Charaktere interessieren sich nur für die eigene Spezies, andere auch für andere. Letztere habe ich mit dem Zusatz „Xeno“ versehen.

LGBTQ*-Charaktere von Mapmaker Malique
Von links nach rechts: Kriru, Snak, Sereban, Towaj, Punk, Gothic, Pop, Agneca, Eunuvea, Kryokrishna, Lorandrell und Serenos.

L

Punk (Xeno)
Punk ist die Freundin von Gothic. Beide machen kein Geheimnis daraus, dass sie zusammen sind, allerdings hängen sie es auch nicht an die große Glocke. Sie sind ein Pärchen, das gerne streitet und damit nicht selten die anderen Harmony-Rebellen in den Wahnsinn treibt.

Maggie (Xeno)
Sie ist eine der beiden Protagonistinnen von IT-Girl² und macht kein Geheimnis daraus, lesbisch zu sein.

G

Kriru (Xeno)/Snak und Sereban/Towaj (Xeno)
Die Ocri sind ein Volk, das lediglich aus Männern besteht. Sofern ein Ocri eine Beziehung eingeht, dann meist mit seinem Salandrai-Partner. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Ocri aufgrund ihres Gendefekts ein Leben lang von ihrem Salandrai-Partner abhängig sind und sie deshalb meist in unmittelbarer Nähe zueinander bleiben. Eine Beziehung zu einem Ocri, der nicht zugleich der Salandrai-Partner ist, führte in der Vergangenheit oft zu Streitigkeiten. Von diesen Erzählungen haben sich viele abschrecken lassen.
Manche Ocri gehen ein Leben lang keine Beziehung ein, um im Falle eines Streits nicht weitere Probleme „heraufzubeschwören“. Andere haben schlichtweg kein Interesse.

B/P

Kryokrishna (Xeno)
Kryokrishna ist pansexuell. Sie hat eine Ex-Freundin in ihrer Heimat und einen Ex-Freund, den sie auf der ISSO kennengelernt hatte.

Eunuvea (Xeno)
Eunuvea hatte bisher nur eine Beziehung mit einem Mann, nutzt ihre Popularität aber gerne aus, um Spaß mit ihren Fans zu haben. Das Geschlecht ist für sie dabei unerheblich.

Gothic 
Gothic ist bisexuell und derzeit mit Punk zusammen. Sie selbst hätte den ersten Schritt wohl nie gewagt, aber Punk fackelte nicht lange, als sie bemerkte, dass ihre Gefühle erwidert wurden.

Serenos (Xeno)
Der Vizepräsident der ISSO wählt seine*n Partner*in nicht nach Geschlecht aus. Aufgrund seines stressigen Berufs gingen bereits viele Beziehungen in die Brüche. Zur Handlungszeit von „Mapmaker Malique“ ist er Single.

Pop (Xeno)
Eine der Rebellen von Harmony – sie ist bisexuell, hatte jedoch noch nie eine Beziehung. Ihr Interesse zeigte sich bisher nur in Schwärmereien.

SPOILER BAND 2
Agneca (Xeno)
Eine begnadete Sängerin, die Eunuvea nicht nur die Show, sondern auch die Groupies stiehlt. Sie ist pansexuell.

T

SPOILER BAND 2
Lorandrell (afab Liliell) (Xeno)
Lorandrell wurde als Prinzessin Liliell von Koraxil geboren, stellte aber schon während seiner Kindheit fest, dass er sich eher als Prinz wahrnahm. Sein „ungewöhnliches Verhalten“ wurde von seiner Familie nicht weiter beachtet, da er als vierter Nachkomme wenig Chancen auf den Thron hatte. So durfte er ein relativ normales Leben führen, bis seine Geschwister und seine Mutter nach und nach gestorben waren. Als dann nur noch sein (verhasster) Vater und zwei jüngere Geschwister übrig waren, wollte man ihn zwingen als Frau bei Hoffesten anzutreten. Lorandrell weigerte sich vehement und zog sogar Arrest im Kerker dem Schauspiel vor. Das nahm ihm bald jegliche Lebensfreude, bis schließlich Mohegna in sein Leben trat. Gemeinsam heckten Lorandrell und Mohegna einen Plan aus, von dem sich Lorandrells Vater überzeugen ließ, nachdem auch seine jüngste Tochter einer Krankheit erlegen war, er seine Blutlinie aber weiter an der Macht sehen wollte. So kam es, dass Lorandrell künftig als Bodyguard von Liliell in Erscheinung trat, die in Wirklichkeit Mohegna war. Da die Königsfamilie Koraxil sehr zurückgezogen lebt und kaum jemand aus Volk und Adel das Aussehen von Prinzessin Liliell kannte, gelang die Inszenierung. Lorandrells Vater und eingeweihte Vertraute ließen ihn jedoch spüren, dass sie seine „Spinnereien“ nicht guthießen, sodass Lorandrell auch mit dieser Lösung nie richtig glücklich wurde.


Charaktere aus dem asexuellen Spektrum

Snak
Snak hat nicht nur (leichte) Bindungsangst, sondern ist auch demisexuell. Heißt – vereinfacht – ohne Vertrauen empfindet er keine sexuelle Anziehung.
In seiner Heimat wird kaum über das Thema Sex gesprochen, was ihm ganz recht ist. Für ihn ist Sex Privatsache und kann den ganzen Hype darum nicht wirklich nachvollziehen – auch wenn er dem Ganzen nicht komplett abgeneigt ist. Umso schlimmer findet er, dass sein Team relativ frei darüber redet und er manchmal nur peinlich berührt daneben hockt. Zu Beginn setzen ihm doppeldeutige Andeutungen, was seine Beziehung zu Kriru angeht, dementsprechend zu. Tatsächlich wehrt er sich auch erst dann nicht mehr komplett gegen seine Gefühle, als Kriru ihm ein Geheimnis anvertraut.

SPOILER BAND 2
Selbst danach bedarf es noch eines weiteren Vertrauensbeweises, bis er sich einen Ruck – und Kriru eine Chance – gibt.

Mara
Mara interessiert sich absolut nicht für Sex. Mit ihrer Zwillingsschwester Maggie gerät sie regelmäßig aneinander, da diese sehr locker mit dem Thema umgeht und ihr auch gern mal sagt, sie solle es doch einfach mal versuchen. Mara lehnt das kategorisch ab, denn sie ekelt sich geradezu vor dem Gedanken, mit jemandem intim zu werden.

Projektvorstellung

Heute stelle ich euch meine drei Großprojekte vor, die allesamt in meinem Mapmaker-Malique-Universum spielen: Mapmaker Malique, Daughter of Mother Earth und IT-Girl².

Mapmaker Malique

#MapmakerMalique


Trigger Warnungen für Band 1: Gewalt, Mobbing, Misshandlungen (psychisch), Gore
Trigger Warnungen für Band 2: Gewalt, Misshandlungen (psychisch, physisch), Tod


Von Mapmaker Malique erzähle ich ja am meisten, trotzdem möchte ich noch mal ein paar Worte dazu verlieren.

Kaum hat der nerdige Tollpatsch Malique seine Ausbildung zum »Special Agent for Intergalactical Cartography« absolviert, beginnt seine Reise in die Weiten des Universums. Sein Traum ist es, der erfolgreichste Kartograph des Universums zu werden!
An seinem 16. Geburtstag fliegt er deshalb zur Raumstation »ISSO«, auf der ihm sein Erkundungsteam zugeteilt wird: die hübsche Elementarmagierin Eunuvea, sowie die zurückhaltende und zynische Verteidigerin Kryokrishna.
Zu Beginn ist Malique hoch motiviert, doch schon bald verfliegt seine erste Euphorie, denn seine eigenwilligen Teamkameradinnen sind von ihrer neuen Aufgabe als Aufpasser eines »Kartenkritzlers« absolut nicht begeistert – und auch er hatte sich diesen Beruf anders vorgestellt.
Wäre das an sich nicht schon schlimm genug, wird Malique nach und nach bewusst, dass das Schicksal mehr für ihn vorsieht als das Kartographieren des Universums: den Kampf gegen das Opferritual »Iriliquium«!
»Mapmaker Malique – Iriliquium« ist der erste Band einer dreiteiligen Science-Fiction-Komödie, die genauso gut die Geschichte eines Videospiels sein könnte.

Protagonist*innen

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wäre Malique der alleinige Protagonist, tatsächlich ändert sich dies aber im Laufe der Geschichte. Jedes Mitglied der Gruppe ist auf eigene Art und Weise relevant und trägt dazu bei, dass die Dinge so laufen, wie sie sollen. Sie wachsen auch erst nach und nach zu einem Team zusammen, das sich gegenseitig vertraut und unterstützt. Zu Beginn arbeiten Kryokrishna, Eunuvea und Malique streng genommen nur zusammen, da es eine Arbeitsanweisung war.
(Ich finde es immer wieder irritierend, wenn in Büchern, Filmen, Videospielen, usw. fremde Charaktere aufeinandertreffen und sofort im Einklang interagieren. Seid mal ehrlich: Angenommen, ihr seid mit einer fremden Person unterwegs. Vertraut ihr dieser Person nach kurzer Zeit Geheimnisse oder gar euer Leben an? Also ich wäre da sehr vorsichtig – außer ich hätte eh nichts mehr zu verlieren …)
Malique gibt nicht den Ton an und alle anderen gehorchen – das würde mit deren Charaktereigenschaften absolut nicht funktionieren. Übrigens habe ich einen Blogeintrag in Arbeit, in dem ich euch erläutern werde, was genau ich mir bei meinen Charakteren gedacht habe!

Warum ich „Mapmaker Malique“ schreibe

Mapmaker Malique ist einfach mein Herzensprojekt. Hier möchte ich mich austoben und genau die Bücher schreiben, die ich schon immer lesen wollte: eine lustige Sci-Fi/Fantasy-Geschichte mit authentischen Charakteren.

Außerdem waren mir „Game-Vibes“ wichtig. Selbst wenn ich es nicht erwähnen würde, könnte man erahnen, wie sehr ich Videospiele liebe. ^^ Beispielsweise gibt es Kampf- und Magieklassen, die in Rollenspielen üblich sind, sowie ein Levelsystem, das die Joberfahrung der ISSO-Mitglieder zeigt.

In Mapmaker Malique spiele ich sehr viel mit Klischees und auch wenn meine Charaktere viel herumalbern, ist darin einiges an (Gesellschafts-)Kritik zu finden. Mir war es wichtig, reale Probleme mit einzubringen und diese Geschichte nicht in einer „idealen“ Welt spielen zu lassen – „Comedy“ hin oder her. Diese sind mal offensichtlicher geäußert, wie beispielsweise systemische Unterdrückung und übertriebener Bürokratieaufwand, aber auch mal eher unterschwellig wie das Thema mangelnder Umweltschutz und Kriege auf der Erde.

Aber auch Alltägliches spielt eine Rolle: Malique und die anderen haben berufliche Verpflichtungen, denen sie nachgehen müssen. Selbst wenn sie mal keine Lust darauf haben, müssen sie arbeiten. Das kann gelegentlich auch nerven, aber trotzdem geht es immer wieder bergauf! 🙂


Natürlich werden die nachfolgenden Bücher auch zu verstehen sein, wenn ihr Mapmaker Malique – Iriliquium nicht gelesen habt. Trotzdem eine Spoiler-Warnung für Mapmaker Malique Band 2.


Daughter of Mother Earth

Die deprimierende Seite von Mapmaker Malique

#MMMDOME


Trigger Warnungen für das Buch
Gewalt, Mobbing, Misshandlungen (psychisch, physisch), Rassismus, Tod


Die Handlung beginnt vor „Mapmaker Malique – Iriliquium“ und reicht bis zum Ende von Band 2.

Stella ist eine Träumerin.
Sie träumt von einem besseren Leben, einer eigenen kleinen Familie, davon, in Würde alt zu werden … und von Außerirdischen, die das Leben auf der Erde ausrotten wollen.
Doch welche dieser Träume werden für sie Realität?
Begleite Stella durch ihren oftmals bedrückenden Alltag, der nicht vermuten lässt, dass das Schicksal der Erde in ihren Händen liegt.

Protagonistin

Stella hat es schwer im Leben: Sie sieht sich regelmäßig mit Rassismus konfrontiert, kämpft gegen Einsamkeit und zieht Unglück scheinbar magisch an. Das ist auch der Grund, wieso sie von Batkalo – einer außerirdischen Spezies, die sich als „Hüter der Gerechtigkeit“ sehen – auserwählt wurde, über das Schicksal der Erdenbewohner zu bestimmen. Das Absurde hieran: Sie weiß nichts davon!

Warum ich „Daughter of Mother Earth“ schreibe

Schon während der Planung meiner „Mapmaker Malique“-Trilogie kam mir der Gedanke, dass ich gerne auch über die düstere Seite der Reihe schreiben möchte. Das „Töchter- und Söhne“-Konzept der Batkalo lud geradezu dazu ein. Thematisch hätte die weitere Ausführung einfach nicht in die Haupt-Trilogie gepasst. Daher bekommt Stella ihr eigenes Buch! 😀 Derzeit sind ca. 15 % des Buchs geschrieben.


IT-Girl²

Die blutige Seite von Mapmaker Malique

#MMMITG2


Trigger Warnungen für das Buch
Gewalt, Misshandlungen (psychisch, physisch), Gore/Blut, Tod


Die Handlung beginnt während „Mapmaker Malique – Iriliquium“ und reicht bis zum Ende von Band 2.

Die Weltraumpiratinnen Maggie und Mara sind Zwillingsschwestern – so gleich und doch so verschieden.
Während Maggie es liebt, sich ins Nachtleben zu stürzen und andere weibliche Wesen abzuschleppen, gibt es für Mara nichts Schöneres als Technik. Doch was sie eint, ist der feste Glaube an das Vorhaben der Piraten von Actokrak: die Interstellar Space Organization – kurz ISSO – durch gezielte Angriffe als mangelhaft hinzustellen, bis diese zerbricht.
Sie sind gemeinsam in ihrem kleinen Raumschiff – Lyssa – unterwegs, um eine Mission zu erfüllen: das legendäre Relikt Pulchritudo ausfindig zu machen und es ihrem Auftraggeber zu übergeben.
Dies wäre ein machbares Unterfangen, hätten die beiden Schwestern nicht so einen kurzen Geduldsfaden und einen Hang zur Gewalt, die sie sogar innerhalb der Piratengruppe zu Außenseitern machen.

In diesem Spin-off erfahrt ihr mehr über die Piraten von Actokrak, insbesondere Maggie und Mara!

Protagonistinnen

Maggie ist lesbisch, interessiert sich für Mode und möchte vor allem Spaß im Leben haben. Sie ist relativ sorglos und denkt über ihr Handeln und die entsprechenden Konsequenzen wenig bis gar nicht nach. Überraschenderweise hat sie einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Mara darf im Gegenzug immer die Suppe auslöffeln und fühlt sich verantwortlich für die Taten ihrer Schwester. Sie liebt Technik und hackt sich schon mal gerne in Systeme ein, wenn sie sich so die Arbeit erleichtern kann. Mara ist asexuell (und aromantisch), was nicht so ganz in den Kopf ihrer Schwester will.

An so manchem Tag fragen sich beide, warum sie sich das antun. Aber ohne den jeweils anderen zu leben, können sie sich auch nicht vorstellen …

Warum ich „IT-Girl²“ schreibe

Dass ich tatsächlich mal auf die Idee komme, ein Buch mit Splatter-Horror-Elementen zu schreiben, hätte ich früher niemals gedacht. Während der Planung von Mapmaker Malique 2 juckte es mich aber immer häufiger in den Fingern. Ohne aktiv nach weiteren Ideen zu suchen, baute sich die Story quasi nebenher von allein. Bald schon hatte ich ganze Szenen im Kopf, die ich notierte. Derzeit sind ca. 10 % des Buchs geschrieben.


Natürlich interessiert mich, was ihr von meinen Projekten haltet! Daher lasst es mich gerne wissen! ^^
Vielen Dank für’s Lesen und bis zum nächsten Mal! 😀

Autorinnen-Tagebuch Februar 2020

Auch diesen Monat gibt es wieder eine kurze Zusammenfassung meines Autorinnenlebens.

Wie einige von euch schon auf Twitter gelesen haben, bekam ich Ende Dezember eine gute Nachricht: Eine Kurzgeschichte von mir („Die Sonnentochter“) hat es in eine Anthologie („Verzaubert – Mein Herz schlägt queer“) geschafft, die voraussichtlich am 7. November erscheint! Ich habe es bis heute noch nicht ganz realisiert und ich freue mich immer noch tierisch darüber. Im Februar stand die Überarbeitung hierfür an, was für mich eine große Prämiere war: Meine erste Zusammenarbeit mit einer Lektorin! ^^ Inzwischen liegt die fertige Kurzgeschichte beim muc-Verlag! ^^

Außerdem konnte ich mich über die Fertigstellung meiner Meerjungfrauen-Kurzgeschichte „Auge um Auge“ freuen, die ich demnächst an den Ausschreibungs-Verlag schicken werde.

In der zweiten Monatshälfte war ich in meinem Brotjob sehr eingespannt, wodurch mein Autorinnenleben etwas gelitten hat. Trotzdem: Hier nun, was ich so gemacht habe:

1. 555 Wörter #MapmakerMalique

2. 210 Wörter #MapmakerMalique + Skizziert

3. Erster Lektoratsdurchgang „Die Sonnentochter“

5. 811 Wörter #MapmakerMalique + Lektorierte „Die Sonnentochter“ erneut gelesen und zurückgesendet.

6. 523 Wörter #MapmakerMalique

7. Zweiter Lektoratsdurchgang „Die Sonnentochter“ und Mail an Verlag geschrieben (WAR ICH NERVÖS!!!) + 386 Wörter #MapmakerMalique

8. 271 Wörter „Auge um Auge“ (Meine Meerjungfrauen-Kurzgeschichte) + 171 Wörter Blogeintrag + Buchillustration #MapmakerMalique

9. 674 Wörter Blogeintrag + Überarbeitung „Auge um Auge“

11. Skizziert

12. Visitenkarten bestellt

13. Skizziert + 186 Wörter #MapmakerMalique

14. Skizziert + Lesezeichen bestellt

15. 965 Wörter #MapmakerMalique + Erste Buchillustration fertiggestellt

16. 1.141‬ Wörter #MapmakerMalique

18. 383 Wörter #MapmakerMalique + Überarbeitung „Auge um Auge“

21. „ISSO“-Stempel entworfen + Teilnahme Schreibnacht: 1191 Wörter #MapmakerMalique

22. 670 Wörter Blogeintrag + Blogeintrag veröffentlicht

23. Überarbeitung „Auge um Auge“

24. An Buchillustration gearbeitet

25. Zweite Buchillustration fertiggestellt

29. Diesen Blogeintrag geschrieben + Merchandise für die LBM zusammengepackt

Wie ihr sehen konntet, gab es diesen Monat zwei weitere Highlights für mich: Ich habe nun Visitenkarten und Lesezeichen! Seht euch diese Schönheiten an! ^o^

Solltet ihr auf der Leipziger Buchmesse sein, dann könnt ihr mich gerne ansprechen. Wenn ihr möchtet, bekommt ihr dann auch einen #MapmakerMalique-Goodie-Umschlag geschenkt! ^^ Das hier ist drin*:

*Die Gutscheine sind lediglich in vier Briefumschlägen enthalten. Vielleicht habt ihr ja Glück! 😀

Danke, dass ihr diesen Eintrag gelesen habt! Bis zum nächsten Mal! 😀

Meine Schreibgewohnheiten und Wissenswertes zu meinem Autorinnenleben

Auf Twitter konntet ihr euch vor ein paar Tagen entscheiden, welchen Blogeintrag ich als Nächstes schreibe und veröffentliche. Gewonnen hatten „Schreibgewohnheiten“ und „Diversität in Mapmaker Malique“, danach folgte „Magie in Mapmaker Malique“ und Schlusslicht wurde „Technik in Mapmaker Malique“. Die verbleibenden Blogeinträge werde ich in der von euch gewünschten Reihenfolge schreiben! ^^

Hier aber nun zunächst zu meinen Schreibgewohnheiten und (hoffentlich) Wissenswertem zu meinem Autorinnenleben! 😀


Wann schreibe ich?

Viele von euch kennen es: Die Zeit zum Schreiben ist knapp, wenn man es nicht hauptberuflich macht. Häufig bleiben nur das Wochenende oder Urlaubstage, an denen aber auch erst mal Liegengebliebenes erledigt werden muss.

Für Werktage gilt bei mir: Ob ich an einem Tag schreibe, hängt von der Zeit und Energie ab, die mir nach einem 8-Stunden-Tag in der Softwareentwicklung noch bleibt. Glücklicherweise klappt es derzeit meist, mich aufzuraffen, da mir die Arbeit an meinen Herzensprojekten einfach guttut. Welchem Projekt ich mich widme, hängt dann von meiner Laune ab. Meist sieht das dann so aus, weil die jeweilige Stimmung einfach dazu passt:

  • Bei guter Laune: Wenn es mir gut geht und ich zum Scherzen aufgelegt bin, schreibe ich meistens an #MapmakerMalique weiter. Meine Chaoten albern gern mal rum und ich wage zu behaupten, dass die Dialoge lebendiger wirken, wenn ich auch wirklich selbst zum Scherzen aufgelegt bin.
  • Wenn ich traurig bin: An Tagen, an denen es mir nicht gut geht, schreibe ich an „Daughter of Mother Earth“ (#MMMDOME) weiter. Die Welt, die hier dargestellt wird, ist sehr düster und deprimierend. Dystopie würde ich es nicht nennen, aber es geht in die Richtung.
  • Bei schlechter Laune: Wut rauslassen und Stressabbau? Dafür ist meine Sci-Fi-Splatter-Comedy „IT-Girls²“ (#MMMITG2) perfekt für mich!

Demnächst stelle ich euch diese Projekte übrigens in weiteren Blogeinträgen ausführlicher vor. ^^

Sollte ich nur eine kurze Zeitspanne zum Schreiben haben, fange ich meist gar nicht an, mich mit meinen drei „Großbaustellen“ zu beschäftigen. Stattdessen schreibe ich dann an Kurzgeschichten oder Blogeinträgen – einfach, weil ich (wieder) schneller in die Thematik rein finde.
Ihr kennt das sicher auch: „Wo war ich? Was hatte ich zuletzt geschrieben?“ – und dann liest man erst mal das komplette letzte Kapitel … Und das ist auch gut so! Nur leider nicht zweckmäßig, wenn man beispielsweise nur eine Stunde Zeit hat.

Sofern ich einfach keine Lust mehr habe, am PC zu sitzen, schreibe ich in ein Notizbuch oder arbeite an anderen Sachen, die für meine Projekte anstehen. Derzeit vor Allem: Zeichnen! Denn Skizzieren fällt mir analog wesentlich leichter als am Rechner.

Was die Uhrzeit angeht, bin ich sehr flexibel – feste Schreibzeiten hab ich nicht. Aufgrund meiner Pflichten fällt es aber meist auf Samstag- und Sonntagvormittag, sowie auf die früheren Abende an Werktagen. An Urlaubstagen kann es schon mal passieren, dass ich den gesamten Tag mit Schreiben verbringe. 😀

Außerdem noch erwähnenswert: Schreibnacht, NaNoWriMo, CampNaNo!
Ich liebe die Dynamik, die diese Tage bzw. Nächte mit sich bringen. In dieser Zeit sitzen so viele von euch da und schreiben, tauschen sich auf Twitter und in Foren untereinander aus. Wir motivieren uns gegenseitig! Ich finde das super und je öfter ich daran teilnehme, desto mehr Spaß macht mir das Ganze! <3 Zu diesen Zeiten versuche ich mir möglichst viel Zeit „freizuschaufeln“.


Meine Arbeitsweise: Das Chaos hat System! Wirklich!

Meine Arbeitsweise lässt sich kurz zusammenfassen:
Genauso durchgedreht wie meine Geschichten.
Aber alles hat seinen Sinn und Zweck und führt zum Ziel! 😀 (Mit diesem organisierten Durcheinander habe ich es auch durch Schule und Studium geschafft. Manchmal frage ich mich wie! xD)


Das vermeintliche Chaos zeigt sich schon bei meiner Arbeitsumgebung und meinen Arbeitsmitteln.

Ich schreibe in Word und habe hierin das „Duden Korrektor“-Plug-in, auf das ich nicht mehr verzichten möchte, zumal es auch auf korrekte Kommasetzung prüft. (Dass ich mich nicht vollkommen darauf verlassen kann, ist mir bewusst!)

Meine ganzen Dateien habe ich in verschiedenen Ordnern auf Google Drive gespeichert, damit ich von überall darauf zugreifen kann. Zusätzlich habe ich zwei Back-ups. Man weiß ja nie! 
Wenn ich unterwegs bin und nur mein Handy dabeihabe, öffne ich meine Mail-App und lasse die angefangene Mail in den Entwürfen. Das ist praktisch und schnell zugänglich, hat Autosave … Wieso ich in diesem Fall keine Datei in Google Drive anlege? Dauert mir zu lange, wenn ich nur eine kurze Notiz machen möchte. xD

Zwar komme ich aus der IT, aber manchmal bin ich auch einfach froh, wenn ich mal nicht auf ein Display sehen muss. Daher arbeite ich gerne mit Notizbüchern und -blöcken. (In viele schreibe ich aber nichts, die dürfen einfach nur hübsch sein! Ihr kennt das sicher! xD) In so gut wie jedem meiner Rucksäcke befindet sich daher etwas zum Notieren.

Mein wichtigstes Notizbuch ist ein Sammelsurium: Plotbunnys, To-Dos, Blogeinträge, Marketingideen, Dialoge, lustige Wortspiele und für Storyideen für Ausschreibungen … alles, was hier drin steht, wird abgehakt, sobald ich es verwendet bzw. erledigt habe.
Für jedes meiner Großprojekte habe ich mindestens ein Notizbuch. Im Falle von #MapmakerMalique sind es derzeit 3: eines für Storynotizen/Textschnipsel, eines für meine Charaktere und die Darstellung ihrer Beziehungen untereinander, sowie ein Skizzenbuch.
Wie einige von euch vielleicht wissen, gehe ich gerne wandern. In meinem Wanderrucksack befindet sich deshalb ein wasserfester Notizblock. Falls mir also beispielsweise mitten im Harz Ideen kommen, kann ich sie schnell notieren und kein Regenschauer könnte sie zerstören! 😀 (Zum Akkusparen benutze ich mein Handy dann eigentlich so gut wie gar nicht.)

Ein fester Bestandteil meiner Schreibtischdeko ist ein Notizzettelhaufen, auf dem sich so einiges tummelt. Neben Einkaufs- und To-Do-Zetteln finden sich dort beispielsweise Ideen für Plotbunnys, lustige Sätze oder Skizzen. Alles, was sich hierauf findet, kam mir spontan in den Sinn, als ich am PC mit etwas anderem beschäftigt war, das ich nicht unterbrechen konnte oder wollte. So mancher Dialog kam mir als Geistesblitz, während ein Ladebildschirm zu sehen war und mein „Haupt-Notizbuch“ in einem anderen Zimmer lag. Unregelmäßig wird dieser Stapel von mir abgearbeitet und ggf. übertragen, damit nichts verloren geht.

Klingt sehr chaotisch, oder? Aber glaubt mir: So kann ich relativ sicher ausschließen, dass mir eine Idee verloren geht und das würde mich definitiv mehr ärgern als der Zeitaufwand, ggf. danach zu suchen.


Plotter oder Pantser?

So gefühlt gilt diese Frage als eine der Autor*innenfragen schlechthin, was ich zugegebenermaßen nicht verstehe. Ob ein*e Autor*in plottet oder einfach drauf los schreibt, interessiert mich nicht.

Mir muss die Geschichte gefallen, die Charaktere müssen Leben haben und man muss einfach beim Lesen spüren, dass Herzblut in das Werk geflossen ist.

Zwar mache ich mir Stichpunkte, an denen ich mich grob entlang hangele und habe von den Enden meiner Geschichten ein festes Bild vor Augen – ganz blind drauf losschreiben könnte ich nicht –, doch müsste ich mich zu Beginn des Schreibens auf einen Verlauf „einigen“ und mich fest daran halten. Wenn ich ehrlich bin: Das würde mich stressen und dadurch hätte ich einfach keine Lust mehr auf das Ganze. Ich habe es einmal versucht und … nein, muss nicht sein. Hier brauche ich Freiheit!


Wordcount und Deadlines

Ich notiere mir gern, wie viele Wörter ich wann geschrieben habe, allerdings jage ich (mal von NaNoWriMo und CampNaNo abgesehen) keinen Wordcounts hinterher. Stattdessen habe ich mir angewöhnt, ein Schreibtagebuch zu führen, in dem ich dann auch andere erledigte Projektaufgaben notiere.

So was motiviert mich ungemein, da ich sehe, wie es vorangeht.

Feste Deadlines setze ich mir dagegen gar nicht. Ich lasse mir lieber etwas mehr Zeit und bin dann zufrieden, anstatt mich unter Druck zu setzen.

Falls euch das Thema Schreibtagebuch interessiert, findet ihr hier den passenden Blogeintrag: https://www.mapmaker-malique.de/blog/autorinnen-tagebuch/ .
(Monatliche Updates findet ihr dann in der Kategorie https://www.mapmaker-malique.de/blog/category/autorinnenleben/ )


Was macht mir Spaß, was überhaupt nicht? Was fällt mir leicht, was fällt mir schwer?

Am liebsten mag ich wohl Charakterdesign und das Schreiben von Dialogen. Ich liebe es einfach, verschiedene Charaktere aufeinander loszulassen und manchmal dann erst während des Tippens festzustellen, wie sie miteinander umgehen. Das macht einfach riesigen Spaß und daher fällt es mir sehr leicht, das zu schreiben.

Was mir ebenfalls Freude bereitet sind lustige Szenen (inkl. Wortspiele, die nicht immer gut sein müssen … xD) und Kampfszenen. Letztere empfinde ich manchmal dennoch als schwierig. Ich habe hier oft ein Bild vor Augen und weiß genau was passieren soll – aber bis ich eine Formulierung finde, die dieser Vorstellung gerecht wird, kann schon mal ordentlich Zeit vergehen. Mit den Kampfszenen bin ich nach dem Schreiben fast immer so zufrieden, dass ich sie beim Überarbeiten gar nicht mehr anfasse und nur noch offensichtliche Fehler beseitige.

Das bringt mich schon zum nächsten Punkt: Überarbeitung. Bei der Überarbeitung kann es vorkommen, dass ich eher das Gefühl habe, mich zu überarbeiten anstatt meine Texte. (Wortspiel, yay!) Ich mag es überhaupt nicht. Nicht nur, dass mir Kommasetzung in manchen Situationen Kopfschmerzen bereitet – ab einem gewissen Punkt schaue ich jedes Wort nach, das für mein Empfinden irgendwie komisch aussieht. Und je öfter ich über ein Wort lese, desto seltsamer sieht es dann auch aus. Daher muss ich mir die Überarbeitung gut einteilen und auch mal Tage einschieben, in denen ich dann an einem anderen Projekt weiterschreibe.

Sobald ich mit der Überarbeitung zufrieden bin, bekommt mein Writing-Dude (Dustin/@L_Feuerbrecher) erst mal so gut wie alles vorgesetzt. Er findet immer noch etwas, das komisch klingt – fällt mir dann im Nachhinein auch auf ^^“ – und seine (zum Teil sehr lustigen) Anmerkungen motiviert mich, mich noch einer weiteren Überarbeitung zu stellen.
Bei größeren Projekten kommt die Geschichte zu Testlesern. Ich bin immer richtig nervös, während ich auf Feedback warte.

Das Thema Design/Marketing und alles, was dazugehört, ist für mich ein Sonderfall: Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich es mag oder nicht.
Die Planung und das Anfertigen von Illustrationen machen mir großen Spaß, aber ich merke einfach, dass ich hier an meine Grenzen gerate. Ich bin keine Designerin und schon gar keine Marketingexpertin. Daher habe ich mir vorgenommen, das wunderbaren Designer*innen zu überlassen. Ich bin immer wieder überrascht, wie sie scheinbar genau wissen, was ich haben möchte, bevor ich es überhaupt weiß! xD In einem Fall war es sogar ein Premade-Cover, das ich unbedingt für #MMMDOME haben wollte. Ich habe es gekauft, obwohl ich noch nicht mal zu Ende geschrieben habe … jetzt habe ich immerhin eine Motivation. *lach*
(An dieser Stelle viele Grüße an Nadine/@CaytohNezach, Cathy/@CatStreff und Carolin/@Wanderkraehe!)

Außerdem: Textsatz. Das ist tatsächlich ein Thema, das ich gar nicht wirklich auf dem Radar hatte. Im Nachhinein ist es mir peinlich, mich nicht vor Veröffentlichung meines ersten Buches damit beschäftigt zu haben. Aber hier erhalte ich auch bald auch kompetente Unterstützung. (Viele Grüße an Karl-Heinz/@khzimmer2!) Ich hoffe, dass ich irgendwann auch mal die Zeit finde, mich selbst näher damit zu beschäftigen.


Zu guter Letzt noch ein Dankeschön an alle, die meine Geschichten lesen und mich so unterstützen. Ich freue mich über Feedback und konstruktive Kritik, ganz zu schweigen von all dem Fanart, das ich bereits zu #MapmakerMalique bekommen habe. Zu sehen, dass ich meinen Leser*innen ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern kann, wäre mir schon Motivation genug. Aber Fanwork – wow! Das hätte ich mir vor zwei Jahren nie erträumen lassen. Vielen, vielen Dank euch allen! <3


Dieser Eintrag ist jetzt doch länger geworden als eigentlich gedacht. Ich bin mir aber sicher, etwas vergessen zu haben. Daher: Falls ihr noch etwas wissen möchtet, lasst es mich gerne hier oder auf Twitter wissen und ich werde diesen Beitrag um die Antwort ergänzen!

In meinem nächsten Blogeintrag geht es – wie bereits gesagt – um Diversität in meinem Mapmaker-Malique-Universum. Ich würde mich freuen, wenn ihr dann wieder hier vorbeischaut! ^^

Autorinnen-Tagebuch

Wie ich bereits Anfang des Monats auf Twitter berichtete, habe ich mit dem Führen eines Autorinnen-Tagebuchs begonnen. Davon möchte ich euch nun etwas ausführlicher erzählen!

Vor einer Weile hatte ich einen wunderhübschen Kalender* gekauft – eigentlich mit der Absicht, dort meine Autorinnenleben-Aufgaben und -Meilensteine einzutragen. Schnell merkte ich jedoch, dass dies so für mich nicht funktionierte: Ich sah gar nicht erst in den Kalender, da ich diesen mit Stress und zusätzlicher Arbeit verband.
Stattdessen nutze ich diesen nun also zur Dokumentation. Stichpunktartig schreibe ich bei jedem Tag, an dem ich etwas für meine Herzensprojekte mache:

Wie viele Wörter habe ich geschrieben? Was habe ich gezeichnet? Hatte ich Ideen, die ich notiert habe oder fiel mir eine Wendung im Plot ein, die mir gut gefällt?

Bereits nach wenigen Tagen war mir klar: Selbst mit meiner 40-Stunden-Woche als Softwareentwicklerin nahm ich mir doch fast jeden Tag Zeit, um etwas für meine Projekte zu tun. Selbst, wenn es nur war, dass ich mir die Idee für eine lustige Szene notierte oder mir Alchemie-Wissen aneignete, um die Zutaten einer Mixtur zu benennen. Das gab mir zusätzliche Motivation, damit weiterzumachen.

Blättere ich nun durch den Kalender und sehe mir die Einträge der letzten Wochen an, fühle ich mich nun überhaupt nicht mehr faul, wie es vorher oft der Fall war. Stattdessen wurde mir nun bewusst, wie viel und wie regelmäßig ich mich meiner Leidenschaft widme. Das Gefühl, von Aufgaben geradezu erschlagen zu werden, ließ in der letzten Zeit deutlich nach.
Stattdessen sehe ich die Fortschritte – und wenn sie auch noch so klein sein mögen. Es geht voran: Schritt für Schritt, Wort für Wort!

Seht selbst:

Mo, 02.12.2019:
Planung #kmsmmman, Kryokrishna aus #MapmakerMalique gezeichnet
Di, 03.12.2019:
Über lustige Jobbezeichnungen für #kmsmmman gegrübelt, 302 Wörter für meine #Nordlande-KG geschrieben
Mi, 04.12.2019:
212 Wörter mehr für meine Sylvix-Fanfic, Ideen für #Gnomeoffice gesammelt
Do, 05.12.2019:
190 Wörter Sylvix-Fanfic
Fr, 06.12.2019:
205 Wörter #Nordlande-KG, Rezensionsanfrage geschrieben, Eunuvea aus #MapmakerMalique gezeichnet
Sa, 07.12.2019:
Rezensionsanfrage verschickt
So, 08.12.2019:
1024 Wörter #Nordlande-KG
Mi, 11.12.2019:
198 Wörter Sylvix-Fanfic
Do, 12.12.2019:
Planung #Gnomeoffice
Fr, 13.12.2019:
3 Skizzen für #MapmakerMalique
Mo, 16.12.2019:
Planung #MapmakerMalique Band 3, 2 Skizzen für #MapmakerMalique
Di, 17.12.2019:
Kurzbeschreibung von #Gnomeoffice geschrieben, 1 Skizze für #MapmakerMalique, 1 Skizze für „Tochter der Sonnenfinsternis“ (Charakterdesign)
Mi, 18.12.2019:
Geschrieben: 412 Wörter #Gnomeoffice, 663 Wörter #Nordlande-KG
Do, 19.12.2019:
1,5 Blogeinträge geschrieben, Projektübersicht erstellt
Fr, 20.12.2019:
0,5 Blogeinträge geschrieben, am Blog gebastelt, 50 Wörter für #kmsmmman

Und nun ergänze ich erst einmal „Blog-Eintrag veröffentlicht“! 😀
Was ich über die Feiertage so notieren konnte, erzähl ich euch dann in meinem nächsten Blog-Eintrag zu diesem Thema. ^^

Ich hoffe, dass ich jemanden (vielleicht dich?) dazu motivieren konnte, einem Autor*innen-Tagebuch ebenfalls eine Chance zu geben. Es ist definitiv einen Versuch wert!
Solltet ihr es ausprobieren – erzählt mir gern davon/postet es auf euren Social-Media-Kanälen! ^^ Viel Spaß!


*Natürlich mit Planeten drauf. Wer hätte es erwartet! xD


Für Banner genutztes Bild: https://pixabay.com/de/photos/buch-stift-offen-notebook-notizen-731199/

Meine Projekte

Wie viele von euch wissen, habe ich so einige Projekte, an denen ich parallel arbeite. Das ein oder andere Plotbunny hat schon ein Upgrade zum normalen Projekt erfahren und vielleicht wundert ihr euch, was bei mir denn derzeit in der Mache ist.
Hierfür habe ich eine eigene Unterseite auf diesem Blog angelegt, die ich möglichst aktuell halten werde! 😀

Seht gerne mal rein: https://www.mapmaker-malique.de/blog/projekte/



Für Banner genutztes Bild: https://pixabay.com/de/photos/buch-stift-offen-notebook-notizen-731199/

Gastbeitrag / Geschichte „Mission Failed – Restart“

Mein Writing Dude „DasEinhorn“ bzw. Dörte hat eine Geschichte zu Mapmaker Malique geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte, weil ich sie einfach super finde! 😀 Nochmals vielen Dank dafür! ;_; <3

Man versteht sie meiner Meinung nach auch ohne den ersten Band gelesen zu haben, allerdings spoilert ihr euch dann, was die Existenz von zwei Völkern betrifft. Lesen also auf eigene Verantwortung.

Bitte hinterlasst ihm Feedback, entweder hier in den Kommentaren oder auf Twitter (@L_Feuerbrecher)! ^^

Lesen könnt ihr sie hier: (Viel Spaß!)
TW: Tod/Verlust, Gewalt (körperlich/psychisch), Blut, Ableismus
https://www.mapmaker-malique.de/KG_MissionFailed.html