Schreiben über das Schreiben

​​​​​Mit diesem Beitrag nehme ich an einer Blogparade teil und erzähle ich euch etwas über mein Autor*Innenleben! Solltet ihr auch interessiert sein, findet ihr Infos auf der Website von Stephanie Müller: #SchreibenÜberDasSchreiben


Was schreibst du?

Meist Sci-Fi, Fantasy und/oder Comedy. Letzteres vor allem, weil ich manchmal einfach nicht ernst bleiben kann. Dazu sei gesagt, dass ich selten „hartes“ Sci-Fi schreibe, bei dem fast nur Technik im Vordergrund steht, sondern gerne Genre-Mix.
Vor Kurzem habe ich zudem herausgefunden, dass ich auch mal gerne Gore schreibe.

Was motiviert dich zum Schreiben?

Das ist sehr unterschiedlich. „Mapmaker Malique“ ist die Geschichte, die ich schon immer schreiben wollte. Da es mein Herzensprojekt ist, kann ich mich sehr schnell motivieren, daran weiterzuarbeiten. Jedes liebe (bzw. gut gemeinte) Wort motiviert mich zusätzlich. Außerdem habe ich schon viele Fanworks bekommen und jemand hat kürzlich sogar ein Easter-Egg in eine eigene Geschichte eingebaut. Da bin ich immer den Tränen nahe und möchte sofort wieder etwas zurückgeben. Also schreibe ich weiter, in der Hoffnung, dass es wieder gefällt! <3
Manchmal ist es aber auch ein akutes Ereignis, das mich gerade zu anschreit: „Schreib da was dazu!“.

Wie schreibe ich?

Meist schreibe ich direkt am PC, selten auf einem Notizblock bzw. in einem Notizbuch.

Ich bin eher Pantser. Zwar plane ich den groben Ablauf, aber was den Weg dorthin angeht, weiß ich dann erst während des Schreibens – je nachdem, was meinen Charakteren so einfällt. Mit einem festen Plot käme ich absolut nicht zurecht.
Mein Vorgehen beim Schreiben ist ziemlich chaotisch. Manchmal schreibe ich beispielsweise einzelne Szenen und verbinde diese im Nachhinein.

Was mir vorab aber ungemein hilft: Die Charakterbeziehungen grafisch darstellen! Zwar kenne ich meine Charaktere und deren Beziehungen in und auswendig, aber zu Beginn – um Klarheit zu gewinnen – unglaublich hilfreich. Allgemein arbeite ich gerne mit Diagrammen, darunter auch Ablaufdiagramme, die ich gerne benutze, um Kampfszenen zu planen.
Zudem fertige ich gerne Skizzen von Charakteren, Landschaften und wichtigen Gegenständen an, damit ich mir alles bildlich vorstellen kann. Im Worldbuilding kann ich wirklich „versumpfen“! 😀

Woran ich schreibe, ist von meiner Laune abhängig. Ich habe mehrere Projekte gleichzeitig, einfach, um die Chance zu erhöhen, dass ich überhaupt etwas schreibe. Derzeit sind das drei Projekte. An #MapmakerMalique (Sci-Fi/Fantasy/YA/Comedy) schreibe ich, wenn ich gut gelaunt bin, an #MMMDOME (Sci-Fi/Drama) wenn ich meine eher düsteren, melancholischen Tage habe und an #MMMITG2 (Sci-Fi/Comedy/Gore) wenn ich relativ schlechte Laune habe.

Wann habe ich angefangen zu schreiben?

Angefangen, regelmäßig zu schreiben, habe ich wohl im Teenie-Alter. Aber auch davor habe ich meine Gedanken und Vorstellungen zu Papier gebracht. Die erste Geschichte, an die ich mich erinnere, diese geschrieben zu haben, war eine Fantasiegeschichte im Grundschulunterricht. Genaugenommen war es eine Zelda-Fanfiction: Ich habe den Weg von Link hinauf zum Todesberg beschrieben, wie ihm riesige Steine entgegenkamen und er gegen Monster kämpfen musste, um an das rote Amulett zu gelangen. (Born to be Nerd!)
Ich erinnere mich da noch so gut daran, da ich in der vorgegebenen Zeit nicht fertig wurde und abbrechen musste. Hätte ich heutzutage beim Schreiben noch Deadlines … uff. Unter Stress kann ich nicht schreiben.

Beim Schreiben muss ich unbedingt dabeihaben:

Mein Must-Have ist: Trinken! Ich trinke viel und hab gern was zu trinken griffbereit – gerne auch noch ne Wasserflasche auf Vorrat neben mir, damit ich nicht aufstehen muss, wenn ich gerade im Schreibfluss bin.

Wie sieht für dich der perfekte Schreibtag aus?

Das wäre wohl, wenn ich jederzeit schreiben und Pause machen könnte, wie ich wöllte. Allein das Wissen, dass ich ohne Zeitdruck schreibe, macht mich produktiver. xD

Wo schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich ganz klassisch Zuhause am Schreibtisch. ^^ Ich hab aber meistens einen Notizblock bzw. ein Notizbuch griffbereit, falls ich einen spontanen Einfall habe.

Weshalb schreibst du?

Zwar schreibe ich auch, um Vergangenes zu verarbeiten, oder meine Meinung zu äußern, aber vor allem, damit ich mich kreativ austoben kann – denn das macht mir Spaß! Außerdem ist mir LGBTQ*-Repräsentation wichtig … und da es davon zu wenig gibt, trage ich meinen Teil bei.

Was ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

Mich nicht in Details zu verlieren. Wenn mir eine Kleinigkeit nicht passt, dann häng ich mich manchmal richtig daran auf, anstatt einfach zu schreiben, und im Nachhinein zu überarbeiten. Das „einfach runterschreiben“ würde ich gern noch lernen.

Bist du Mitglied einer Schreibgruppe?

Nein, bin ich nicht. Die Gründe sind einfach:
– Vor Ort kenne ich niemanden, der ebenfalls schreibt.
– Bisher habe ich es nicht geschafft, mir eine feste Schreibzeit „zuzulegen“ und schreibe eher immer mal wieder zwischendurch.

Allerdings tausche ich mich gerne mit anderen aus. Besonders häufig mit meinem Writing-Buddy! Das Sortieren von Ideen klappt da bisher aber eher weniger, denn wenn wir uns unterhalten, kommen nur noch weitere dazu … xD


Wie immer gilt: Solltet ihr Fragen haben, lasst es mich wissen! ^^


Bild von LoganArt auf Pixabay

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